Schokolade - “Medizin” aus der Dritten Welt

Posted by: Feinschmecker Post date: October 3rd, 2009

schokolade

Schokolade - Gute Züge neu entdeckt

Forscher haben nun entdeckt, dass dunkle Schokolade durchaus gesunde Bestandteile besitzt. Untersucht wurde die “braune Medizin” an einer Universität in Kalifornien. Das Ergebnis war für viele überraschend, denn die Schokolade hat als einen Inhaltstoff ein natürliches Antioxidans, welches Flavonoid genannt wird. Dieses Mittel besitzt eine blutverdünnende Wirkung und sorgt somit für eine bessere Durchblutung sowie einen besseren Zustand des Herzens und weiterer Blutgefäße. Doch damit nicht genug – lässt sich doch aus den Ergebnissen der Forschungsarbeit schlussfolgern, dass die Anzahl dieser Flavonoide in Schokolade sehr viel höher ist, als in bereits bekannten Lebensmitteln mit diesen Antioxidantien.

Doch auch ein weiterer entdeckter Bestandteil hält eine positive Wirkung bereit. Das so genannte Theobromin, welches unter anderem ein Antidepressivum ist, sorgt durch den Verzehr für eine bessere Laune und eine optimistischere Lebenseinstellung.

Was im Laufe der Menschheitsgeschichte bereits schon oft festgestellt wurde, kann mit diesen Tatsachen als bestätigt angesehen werden. Doch darf der Verzehr trotz allem nicht gewissenlos geschehen. Diese Fakten beziehen sich zwar auf die dunkle Schokolade, doch muss bei dieser auch Abstriche in der Qualität vorgenommen werden. Produkte mit weniger Qualität – welche den Großteil der Schokoladen ausmachen – besitzen meist einen sehr hohen Zucker- sowie Fettgehalt, welche die positiven Auswirkungen des Genussmittels wieder annullieren. Von diesem qualitativen Gesichtspunkt aus betrachtet, ist es sehr wichtig, darauf zu achten, welche Produkte aus welchen Zutaten gewonnen werden.

Die Eigenschaften der Verführung - Geschmack, Aroma, Konsistenz von guter Schokolade

Das “dunkle Gold” besitzt selbstverständlich nicht nur heilende, beziehungsweise gesunde Wirkungen. Nein, es besitzt vielerlei Eigenschaften, welches uns zum Verzehr hinreißt und unseren Körper mit Euphorie auf den Genuss reagieren lässt.

Das Aussehen der Schokolade ist schon der erste Schritt ihrer Verführungstaktik … mit ihrem schönen Glanz, welcher von Praline zu Praline differenzieren kann, verlockt es uns ein Stück zu nehmen und zu probieren. Auf den Sehsinn folgt der Geruchssinn; so lassen die über 400 verschiedenen Aromen der Schokolade unseren Körper bereits mit Verlangen durchströmen, lange bevor ein Stück der köstlichen Speise unsere Zunge berührt. Wenn es dann soweit ist, dann sorgen die über 300 verschiedenen Ingredienzien mit ihren individuellen Geschmäckern für eine weitere Ausschüttung von Glückshormonen. Dort spielt auch die Konsistenz eine wichtige Rolle, welche maßgeblich durch die Kakaobutter – welche in jeder echten Schokolade enthalten ist – beeinflusst wird. Sie sorgt dafür, dass die Schokolade im Mund und auf der Zunge langsam zergeht.

Selbstverständlich beginnt alles bei der Herstellung und mit dem Wissen, wie die Schokolade zu zubereiten ist, damit sie zu dem Verführer wird, wie wir sie kennen. Dies beginnt mit dem Wissen über die Menge des Kakaos, welche verwendet wird. So ist es ein Faktum, dass gute, dunkle Schokolade einen Kakaogehalt von mindestens 60 % aufweisen muss und gute Milchschokolade mindestens 30 %.

Doch trotz all dieser Eigenschaften und dem Wissen kommt es doch immer wieder vor, dass Pralinen konsumiert werden, die nicht schmecken. Das kommt unter anderem durch die nicht frische Zubereitung und die monatelange Lagerung. Auch die Chemie, welche diese dauerhafte Lagerung möglich machen soll, trägt ihren Teil zum schlechten Geschmack bei – und auch nicht zu vergessen ist die meist öde und langweilige Rezeptur. Durch die Massenproduktion dieses Genussmittels wird auf Qualität meist verzichtet und die schnellstmöglichste und einfachste Rezeptur verwendet.

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Technorati: Antioxidantien, dunkle Schokolade, Medizin, Milchschokolade, Praline, Schokolade, Theobromin

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