Bandera Dominicana - das Nationalgericht der Dom. Rep.

Posted by: Feinschmecker Post date: March 14th, 2010

Dominikanische Republik

Die Küche der Dominikanischen Republik ist vor allem eines: sehr nahrhaft
und sättigend, dabei auf den ersten Blick verblüffend einfach zuzubereiten.
Das gilt auch für das Nationalgericht Bandera Dominicana, das sich vor allem
bei Touristen großer Beliebtheit erfreut. Hauptbestandteile sind eine große
Portion weißer Reis, eine Art Püree aus schwarzen Bohnen und zart knuspriges
rot gefärbtes Fleisch, meist vom Huhn, feurig scharf gewürzt mit
Chilipulver. Fertig ist die Nationalflagge der Dom Rep auf dem Teller, denn
das bedeutet “Bandera Dominicana” auf Deutsch. Das Gericht ist in Garküchen,
Bars und Restaurants als kleiner, preiswerter Snack sehr beliebt. Es kann
aber auch Bestandteil eines umfangreichen dominikanischen Menüs aus mehreren
Gängen sein und wird gerne angereichert mit Maniok, Süßkartoffeln,
kartoffelähnlichem Taro und knusprig frittierten Kochbananen.

Das kulinarisch Spannende an der bunten und herzhaften Küche der
Dominikanischen Republik ist der Mix aus Indianischem und Spanischem und
dem, was ehemalige Sklaven aus Afrika und Einwanderer aus der Karibik
beigesteuert haben. Ganz wichtig ist dabei das Würzen und das Komponieren
von köstlich duftenden Soßen, die einem Gericht in der Dominikanischen
Republik erst den richtigen, unverwechselbaren Pfiff geben.

Zu den beliebtesten Fleischsorten gehören Huhn, Schwein und Rind, die gerne
in deftigen, sehr eiweißhaltigen Eintöpfen miteinander kombiniert werden,
zum Beispiel im beliebten kreolischen Sancocho, der auch Kartoffeln enthält.
Soll es besonders üppig werden, kommt er als Sancocho prieto mit sieben
verschiedenen Fleischsorten auf den Tisch. Sehr beliebt sind auch Gerichte
auf der Basis von Ziegenfleisch. Fische und Meeresfrüchte bereichern die
traditionelle Küche des Landes eher selten, im Landesinneren findet man sie
so gut wie gar nicht.

Ein Erbe der indianischen Ureinwohner der Antillen, der Tainos, sind
Backwaren auf der Basis von Maniokmehl wie das allgegenwärtige Casabe, ein
knuspriges Fladenbrot. Mit Fleisch, Kartoffeln oder auch Käse gefüllte
frittierte Teigtaschen sind als Catibias beliebte Snacks für Zwischendurch.

Keine Mahlzeit in der Dominikanischen Republik ohne exotische Früchte, die
nicht als Nachtisch nach dem Essen, sondern als erfrischende Begleiter zu
den Mahlzeiten gereicht werden. Neben Bananen stehen vor allem Papayas und
Mangos, Ananas und Kokosnüsse auf dem Speiseplan. Als Getränke beliebt sind
Fruchtsäfte, Kaffe und Wasser, Bier und köstliche Drinks auf Rum-Basis.

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